Mikronährstoffe für die Immunabwehr

Sekundäre Pflanzenstoffe können die Funktion der Immunabwehr im Bedarfsfall gezielt unterstützten. Gerade ausgesuchte Heilpflanzen aus dem alpinen Lebensraum, die unter herausfordernden klimatischen Bedingungen wachsen, bilden Pflanzenwirkstoffe aus, die auch die Immunabwehr des Menschen effektiv unterstützen können. Die Anwendung von Thymian, Holunder und Salbei hat sich in der Traditionellen Europäischen Kräuterheilkunde seit langem zur Stärkung der Immunabwehr bei Erkältungskrankheiten, grippalen Infekten, Bronchitis, Husten und Nasennebenhöhleninfekten bewährt. Soll das Immunsystem in all seinen komplexen Aufgaben optimal funktionieren, ist es auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen angewiesen. Es müssen daher permanent ausreichend Nährstoffbausteine aufgenommen werden, um die umfassenden Funktionen der menschlichen Immunabwehr aufrecht zu erhalten oder in Belastungssituationen zu stärken. Bei bestimmten Erkrankungen, wie akute Infektionen oder auch chronische Erkrankungen kann der Bedarf an Mikronährstoffen erhöht sein. Um Krankheiten abzuwehren hat der Organismus einen höheren Bedarf an Mikronährstoffen.

Vitamin B2

Vitamin B2 (Riboflavin) ist ein wasserlösliches Vitamin, das von Körper nicht selbst gebildete werden kann. Vitamin B2 wird von anderen Vitaminen wie B6 und Folsäure benötigt, um richtig funktionieren zu können. Vitamin B2 ist auch für die Erhaltung gesunder Blutzellen verantwortlich, steigert die Energie, verringert Entzündungen, ermöglicht einen gesunden Stoffwechsel, unterstützt das Verdauungssystem, verhindert Schäden durch freie Radikale, trägt zum Wachstum bei und schützt die Gesundheit von Haut und Augen. Häufige Symptome bei einem Vitamin-B2-Mangel sind Augenringe, trockene Lippen, fettiges Haar, rissige Nägel, chronische Müdigkeit, Nervenschäden, Entzündungen, Kopfschmerzen, starke Stimmungsschwankung, Depressionen, Schwindel, Schlafstörungen, schlechte Verdauung und langsame geistige Reaktionen. Vitamin B2 trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und fördert die Erhaltung einer normalen Schleimhautfunktion.

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Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vitamin C ist eines der wichtigsten Vitamine zur Unterstützung des Immunsystems. Es ist an so vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt, dass ein Mangel weit reichende Folgen haben kann. Vitamin C unterstützt das körpereigene Immunsystem bei der Entwicklung von Antikörpern und schützt vor freien Radikalen.

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Vitamin D3

Vitamin D3 unterstützt Muskeln, Immunsystem, Zellteilung und Knochen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen den positiven Einfluss von Vitamin D gleichermaßen auf Infekte, Entzündungen, Bluthochdruck und Diabetes. Aus der Nahrung wird nur ein kleiner Prozentsatz des täglichen Vitamin D Bedarfs aufgenommen (max. 10-20 %). Der Großteil des Vitamin D wird über die Aufnahme des UV-B-Lichts der Sonne in der Haut vom Körper selbst hergestellt. Eine ausreichende Versorgung über diesen Weg ist allerdings nur im Sommer zur Mittagszeit bei direkter Bestrahlung ohne Sonnenschutz möglich. Auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamine D3 zu achten, ist daher wichtig.

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Zink

Zink ist als wichtiger Baustein von über 300 Enzymen an nahezu allen Stoffwechselprozessen beteiligt. Gerade für die Immunhomöostase ist Zink von zentraler Bedeutung. Bei Zinkmangel ist die gesamte immunologische Abwehr deutliche reduziert. Zink wirkt antiviral und steigert signifikant die zelluläre und humorale Immunfunktion. Somit trägt Zink zu einer normalen Funktion des Immunsystems wesentlich bei.

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Betaglucane

Betaglucane sind eine Verbindung von mehreren Glucose-Molekülen, die in den Zellwänden von Pflanzen und Pilzen vorkommen. Betaglucane gehört zu den pflanzlichen Ballaststoffen. Sie kommen reichlich in Zellulose, Pflanzen wie Hafer und Gerste sowie in Hefe, Pilzen, Algen und einigen Bakterien vor. Wissenschaftliche Daten zeigen, das Betaglucane effektive natürliche Immunmodularen sind, da sie die Aktivität der Makrophagen stimulieren.

Stand vom 11.04.2019
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